DER HAFEN BLANKENBERGE WIRD SICHERER, STILVOLLER UND GRÜNER

Bei strahlendem Sommerwetter eröffneten der Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten Ben Weyts und der Gemeinderat für Hafenangelegenheiten Björn Prasse am 03. Juli die Sturmschutzmauer um den Hafen von Blankenberge. Diese neue Sturmschutzmauer stellt das Rückgrat der Schutzmaßnahmen gegen Sturmfluten für Blankenberge und das Hinterland dar.

Bis vor Kurzem war der Jachthafen von Blankenberge einer der Schwachpunkte an unserer Küste. Deswegen hat die Abteilung Küste zusammen mit der Stadt Blankenberge im 2016 der Bau eine Sturmschutzmauer um den Hafen herum angefangen. Neben dem Bemühen um mehr Küstensicherheit, istder funktionelle Mehrwert ein weiteres wichtiges Ziel. Die Sturmmauer ist in die Umgebung integriert. So kann die Mauer an einigen Stellen als Sitzplatz genutzt werden. Das Dünengefühl wurde durch regionale Küstenpflanzen von West nach Ost in die Stadt gebracht. Durch die einheitliche Formgebung entsteht rund um den Hafen ein kompletter Rundweg. Wanderer und Radfahrer können jetzt intuitiv der ganzen Strecke folgen.

Die letzte Bepflanzung wird im September 2018 erfolgen.

Die Barcadère stellt momentan noch die einzige Lücke des Küstenschutzgürtels von Blankenberge dar. Seit Anfang 2018 besteht hierzu Einvernehmen zwischen den flämischen Behörden und der Stadt. Die Zone wird nach dem Sommer 2019 in Angriff genommen.

Bemerkenswerte Zahlen:

  • Nur 20 % der Sturmschutzmauer sind oberirdisch, die übrigen 80 % befinden sich unter der Erde;
  • Ungefähr 8.700 m² Stahlspundbohlen wurden als Fundament in den bestehenden Deich gerammt;
  • Die längsten Stahlspundbohlen waren bis zu 18 Meter lang;
  • Die Stahlspundbohlen sind auf ca. 2,2 km Länge verankert;
  • Zusätzliche 80 Meter Sitzplätze entstehen.